16.04.2026
Aufstiegs Party beim Tischtennis
Blau‑Weiß Dahlewitz II macht in Treuenbrietzen die Landesliga klar
Treuenbrietzen.
Manchmal braucht es ein verlorenes Jahr, um ein perfektes zu schreiben. Der SV Blau‑Weiß Dahlewitz II hat es eindrucksvoll bewiesen: Mit einem leidenschaftlichen 8:6‑Auswärtssieg beim TSV Treuenbrietzen hat die zweite Herrenmannschaft den Aufstieg in die Landesliga vorzeitig unter Dach und Fach gebracht. Mission erfüllt – und das Trauma des Vorjahres endgültig ad acta gelegt.
Besonders angenehm aus Dahlewitzer Sicht: Auch nach diesem Kraftakt bleibt die Mannschaft ungeschlagen. Ein letztes Spiel gegen Sperenberg steht zwar noch an, doch das große Ziel ist bereits erreicht.
Ein Doppel wie ein Startschuss
Der Auftakt hatte es gleich in sich. Während das erste Doppel verloren ging, setzten Paul Martinowski und Mannschaftskapitän Reno Gläser direkt ein Ausrufezeichen. Mit einem souveränen 3:0‑Erfolg bestätigten sie ihre beeindruckende Form und bauten ihre Saison‑Doppelbilanz auf starke 11:2 Siege aus – absolute Spitzenklasse in der Liga und erneut ein wichtiger Grundstein für den Erfolg.
Nervenkrieg an jedem Tisch
In den Einzeln entwickelte sich anschließend ein echter Schlagabtausch – mit vielen engen Sätzen, langen Ballwechseln und der ein oder anderen Situation, in der beide Mannschaften kurz durchatmen mussten.
Dahlewitz zeigte sich jedoch bemerkenswert abgeklärt: Sven Ruschke und Niko Wagner punkteten in entscheidenden Momenten, Paul Martinowski überzeugte auch im Einzel mit Übersicht und Stabilität. Symbolisch für den Aufstiegskampf stand einmal mehr der geschlossene Mannschaftsauftritt – jeder war bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Quelle Abt. Tischtennis
Von „knapp gescheitert“ zu „nicht mehr zu stoppen“
Nach dem verpassten Aufstieg im Vorjahr hätte man zweifeln können. Hat man aber nicht. Stattdessen wurde trainiert, analysiert, zusammengewachsen. Die Belohnung: eine Saison ohne Niederlage, mit vielen engen Spielen – und fast immer dem besseren Ende für Dahlewitz.
Diese Mannschaft hat gelernt, mit Druck umzugehen. Sie hat gelernt, Spiele zuzu machen. Und sie hat gelernt, dass Erfolg manchmal Geduld braucht.
Finale dahoam? Fast.
Ein letztes Spiel gegen den KSV Sperenberg steht noch aus – sportlich bedeutend, tabellarisch aber ohne Druck. Der große Schritt ist bereits getan: Landesliga, wir kommen. In der neuen Saison warten dann stärkere Gegner, neuen Hallen und vermutlich weniger gemütlichen Samstage.
Und wenn man sich anschaut, mit welcher Geschlossenheit, welchem Humor und welchem Kampfgeist Blau‑Weiß Dahlewitz II durch diese Saison marschiert ist, dann darf man sicher sein:
Diese Mannschaft ist bereit.
Sportlich. Mental. Und ganz sicher emotional.
Der Rest? Wird ausgespielt.
Stephan Klein








