01.12.2018

Debakel in Finsterwalde

Nachdem die Blau-Weißen nun schon gegen Tabellenplatz 3 und 2 an den letzten beiden Spieltagen spielten, wartete nun der Tabellenerste der BSV Grün-Weiß Finsterwalde. Mit personell etwas besserem Kader, als die letzten Spiele, machten sich die Blau-Weißen auf die zweitlängste Tour der Saison. Nachdem ein Teil der Mannschaft auch noch Michael Schley in Grünheide einsammelte, hieß es beeilen, um pünktlich beim Spiel zu sein.

Das Tempo, dass wir vorlegten um zum Spiel zu kommen, konnten wir allerdings nicht auf die Platte bringen. Hinzu kam, dass wir mit der aggressiven Verteidigung der Gastgeber Probleme hatten. Unnötige Ballverluste im eigenen Angriffsspiel führten zu einfachen Toren und die Folge war ein 6:1 Rückstand. Bereits zu diesem Zeitpunkt offenbarte sich, dass die Schiedsrichter einen sehr schlechten Tag erwischt hatten. Ungeahndetes Trikotziehen der Gastgeber und falsche Regelauslegungen machten uns die Sache nicht leichter. Beim 9:3 nahm Ersatzcoach Michael Pfeiffer die Auszeit und sortierte seine Mannen neu. Danach kamen wir besser ins Spiel, konnten den Abstand aber nicht verkürzen. Mit einem 18:8 wechselten beide Mannschaften die Seite.

Das dieses Spiel bereits entschieden war, war den Blau-Weißen klar, dass wir das Spiel nicht abschenken, war ebenfalls klar. Die Umstellung auf 2 Kreisläufer wurde auch in der 2. Halbzeit beibehalten, was uns zu Beginn gut starten ließ. Nachdem nun 35 Minuten rum waren und die Trikots entweder ausgezogen oder zerrissen waren, ließ sich Fabrice zu einer Unsportlichkeit hinreißen. Das Schubsen seines Gegenspielers führte zu seiner ersten direkten roten Karte seines Handballlebens. Unseren Wechselalternativen tat dies nicht gut. Zwar konnten wir noch bis zur 45. Minute den Abstand von 10 Toren halten, allerdings mussten wir danach abreißen lassen. Beim 31:17 fanden wir uns zu unserer 2. Auszeit zusammen. Die Vorgabe, dass Spiel ruhig zu Ende zu spielen, fand kein Gehör. Gefühlte 10 Sekunden nach Wiederanpfiff folgte schon der Abschluss. Dies zog sich durch die letzten 8 Minuten und führte zum 40:20 Endstand, der in dieser Höhe völlig unnötig war. 5 verworfene 7-Meter, eine schlechte Wurfquote und ein Aufgeben zum Ende hin, waren die Gründe.

Wieso wir uns aufgaben, gilt es zu besprechen. Auch wenn dies bis dato eine schwierige Saison für die Blau-Weißen ist, gibt es keinen Grund für solch eine schwache Leistung. Am kommenden Sonntag geht es um 16:00 Uhr dann weiter gegen den Tabellenvierten den SV Chemie Guben. Hier kann die Mannschaft beweisen, was in ihr steckt.

 

Aufgebot:

Stefan Bombich, Michale Schley, Christian Friedrich (2), Michael Schley, Daniel Werner (2), Michael Schobelt, Timo Kost (4/2), Marc Beier (4), Ridzard Telker, Fabrice Stehlin (1), Daniel Natusch (6/1), Christoph Teising

D. Werner
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