12.11.2017

Bittere Derby-Niederlage

Um 9 Uhr begann das Spiel gegen Wünsdorf in Dabendorf, da die Wünsdorfer Halle für den Spielbetrieb gesperrt ist. Die Dahlewitzer wollten das Derby unbedingt gewinnen und gingen dementsprechend motiviert ins Spiel. Die Umsetzung gelang unseren Jungs ganz gut: Nach einigen Minuten schlichen sich aber immer mehr Ungenauigkeiten in unser Spiel, so dass Wünsdorf einen 3:4 Rückstand in eine 7:4 Führung verwandeln durfte. Nach 8 gespielten Minuten entschied sich das Trainerteam zur ersten Auszeit. Neu eingestellt fing sich die Mannschaft danach und kämpften sich immer wieder auf ein Tor ran, um den Wünsdorfern dann aber wieder die Führung zu gewähren. Kurz vor Ende der ersten Hälfte wurden beim Stand von 15:16 drei bis vier Chancen zum Ausgleich vergeben. Derart frustriert erlaubte man sich weitere, unnötig frühe Abschlüsse und anstatt den letzten Angriff sauber zu Ende zu spielen, durften die Wünsdorfer sogar noch einen Konter zum 15:19 Halbzeitstand aus Dahlewitzer Sicht verwandeln.

19 Gegentore in 25 Minuten, davon drei in den letzten 90 Sekunden … die Stimmung in der Kabine war schonmal besser!

Die Marschroute für Halbzeit Zwei war also klar. „In der Abwehr endlich mal zufassen und den Torwart unterstützen. Und vorne ruhiger und disziplinierter spielen” war die Anweisung der Trainer. Leider konnte nur letzteres erfüllt werden. Im Angriff kamen die Blau-Weißen mit der Manndeckung gegen Mariano immer besser zurecht, allerdings konnten man den wirklichen Willen zum Sieg eben auch nur im Angriff erkennen. Der zusätzlich aufkommende Unmut gegenüber dem Schiedsrichtergespann vom HSC Potsdam, welches im Laufe des Spiels immer mehr strittige Endscheidungen auf beiden Seiten falsch bewertete, sorgten für aufkommenden Frust. So musste Dahlewitz die letzten zehn Minuten des Spiels nahezu komplett in Unterzahl bestreiten. Derart geschwächt gelang das letzte Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nicht mehr und unsere Blau-Weißen verlieren das Derby und Spitzenspiel mit 34:28 gegen einen schlagbaren MTV Wünsdorf.

Nun heißt es Mund abwischen und weiter machen, denn am kommenden Sonntag um 15 Uhr folgt bereits das Heimspiel gegen den HV Luckenwalde. Ein überzeugender Sieg muss her, um die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren.

Denn oben dran sind wir noch immer!

Aufgebot:

L. Dörbeck (Tor), T. Ueberschär (5), M. Kuhlow(6), N. Harder, S. Bullmann (1); A. Omar, J. Mittag, Z. Ratkovic (1), J. Schlegel (12/1); B. Denke, B. Reimann(3)

B. Reimann
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