14.05.2015

Himmelfahrtsradtour um den BER

Einmal rund um den BER

Erster Stop mit Blick auf den Flughafen (Foto: J. Achterberg)

Erster Stop mit Blick auf den Flughafen (Foto: J. Achterberg)

Der Flieder blühte zur richtigen Zeit, um zum Herrentag die Fahrräder zu schmücken. Ansonsten hätte es gern ein paar Grad wärmer sein können, immerhin war ja der Sektvorrat, den Jürgen mitgebracht hatte, in der Kühltasche gut aufgehoben.

Zur Himmelfahrtsradtour 2015 startete die Laufgruppe zu neunt in Dahlewitz, um über Großkienitz und den Golfplatz bis zur Startbahn Süd des BER zu fahren, wo es die erste Pause für den bereits erwähnten gut gekühlten Sekt gab. Weiter führte der Weg am Rollfeld entlang, erst ein kleines Stück Schotterweg und dann bis zur Autobahnabfahrt Schönefeld Nord breite, verschlungene, zum Verfahren gut geeignete Straßen, die bis auf ein paar Himmelfahrtsradfahrer noch verwaist ihrer eigentlichen Bestimmung harren.

Urbane Landschaft BER, so könnte die Runde um den Flughafen betitelt werden: Asphalt, Maschendrahtzaun, Motorenlärm startender und landender Flugzeuge inklusive Kerosingestank auf der einen, Pusteblumenwiesen und Rückeroberungsversuche der Natur auf der anderen Seite, in Schönefeld Wochenparkplätze für Autos von Flugreisenden zu Bestpreisen und sogar Flamingos an einem ihnen durchaus unwürdigen Wasserplatz mitten im Dorf.

35 km rund um den BER  (Foto: J. Achterberg)

35 km rund um den BER
(Foto: J. Achterberg)

Abseits der B 96, kurz hinter Waßmannsdorf dann die Picknickpause, diesmal als Stehbankett, bevor es weiter nach Selchow und von dort über Glasow an der alten B 96 zurück nach Dahlewitz ging. Einschließlich ein paar Schlenker ist die Runde 35 km lang, für einen Himmelfahrtstag gut geeignet und durchaus auch sonst  – mit ganz eigenem Charme – mal einen Nachmittag wert.

M. Splittgerber