22.02.2015

Unterirdische erste Halbzeit entscheidet das Spiel

Am vergangenen Sonntag mussten wir einmal die Reise zu einem Auswärtsspiel antreten. Es ging in die Lausitz-Arena zum LHC Cottbus II, der auf Tabellenplatz 2 und einem eindeutigen Sieg gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst der klare Favorit für das Spiel war. Eine entsprechend schwere Partie erwarteten die Blau-Weißen.

Um die Spielfreude der Cottbuser zu zerstören, starteten wir mit einer offensiven Deckungsvariante. Leider war sie genau so erfolgreich, wie der Angriff und es stand schnell 4:0 für die Hausherren. Im Anschluss gelangen uns zwar die ersten Tore, aber so richtig gefährden konnten wir die Reserve der Cottbuser nicht. Die zogen mit ihrem ballsicheren Spiel Tor um Tor davon und über die Zwischenstände von 10:05, 14:07 ging es mit 20:09 in die Pause. Die mit Abstand schlechteste Halbzeit der Blau-Weißen seit Jahren hatte somit auch ein Ende. Einziger Lichtblick waren unsere Torhüter, die noch schlimmeres verhinderten. Der Mannschaft schien komplett die Motivation zu fehlen. Sie wirkte spannungslos in der Abwehr und halbherzig im Angriff und enttäuschte damit alle mitgereisten Fans und Zuschauer. Vielleicht sind die Blau-Weißen schon mit dem Gedanken ins Spiel gegangen, dieses nicht gewinnen zu können.

Die Halbzeitansprache von Gunnar war ruhig und besonnen, allerdings machte er schon klar, dass dieses Spiel in der Verfassung nur ein peinliches Ende nehmen könnte. Die Ansprache schien Wirkung zu zeigen. In der 2. Hälfte sahen die Zuschauer dann doch noch einen verbesserten Auftritt der Mannschaft. Aus einer endlich sicher agierenden Deckung gab es nun die Möglichkeiten schnell nach vorne zu spielen und einfache Tore zu erzielen. Dies wurde zum Teil auch gut umgesetzt. Über die Dauer des 2. Spielabschnittes konnten wir den Abstand bis auf 8 Tore verkürzen. Da jetzt auch die Cottbuser etwas nachließen, wäre beim Verkürzen des Abstandes noch mehr drin gewesen. Technische sowie individuelle Fehler in der Abwehr ließen aber nicht mehr zu. Die Cottbuser konnten somit einen nie gefährdeten 32:24 Erfolg einfahren. Den Blau-Weißen gelang in der 2. Halbzeit mit dem 15:12 Teilergebnis eine kleine Wiedergutmachung für die desaströse erste Halbzeit. Ansonsten lässt sich aus diesem Spiel kein weiterer Schluss ziehen, außer dass man so ein Spiel so schnell wie möglich vergessen sollte. Mit einer Motivation, wie in den Spielen zuvor, werden sich noch Punkte in dieser Saison holen lassen. Die Chance sich zu beweisen, hat die Mannschaft am nächsten Samstag um 17:00 Uhr in Eisenhüttenstadt.

Aufgebot

Stefan Bombich (Tor), Carsten Rakowski (Tor), Mario Neitzel (1/1), Bert Bräuer (7), Matthias Lenk (4), Ulf Moritz, Daniel Werner (4/3), Marc Beier (2), Thomas Döhler (1), Henning Krüger, Ronny Lange (5), Nils Seegebrecht

Daniel Werner

 

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