14.06.2016

Wenn die Tochter mit der Mutter…

Nora hatte mal angeregt, ein Mutter-Tochter-Turnier zu spielen. So traten wir am 11.06.2016 in Beach Mitte als Dahlewitzer an. Als wir dort ankamen hatte ich das Gefühl, eine Entwicklung des Beachvolleyballs komplett verschlafen zu haben. Tatsächlich spielt kein Mensch mehr zu viert, so wie wir. Daher bin ich sehr froh, dass wir unsere Beachanlage so umgestaltet haben, dass wenigstens montags auf dem dritten Feld die Zweierteams trainieren können. Das wird die Zukunft sein, darauf sollten wir uns konzentrieren, wenn wir junge Leute halten wollen!

Jedenfalls war ich wohl einem Irrtum erlegen: Von wegen Mutter-Tochter-Turnier, das war ein Frauenturnier und ich die Quotenoma! 10 Teams waren angetreten. Gespielt wurde in zwei Gruppen je zwei Sätze a 15. Und da schlugen wir uns erstaunlich gut, Tochter-Mutter-Team funktionierte prima. Drei Spiele gewannen wir, eins davon konnten wir noch bei einem Punktestand von 9:4 gegen uns in einen Sieg umwandeln. Das letzte Vorrundenspiel hatte eigentlich keinerlei Bedeutung mehr, wir waren weiter. Aber ausgerechnet diese Mannschaft hatte bisher auch alles gewonnen, da will man’s dann natürlich wissen! Und so mussten wir uns in beiden Sätzen knapp geschlagen geben.

Im Viertelfinale trafen wir auf neue Gegner und konnten ihnen souverän den ersten Satz abnehmen. Beim Punktestand von 11:9 knallte dann ein fieser Krampf in meine Wade, so dass an Weiterspielen nicht mehr zu denken war. Wie schade, denn das Halbfinale wäre uns sicher gewesen. Humpelnd und etwas stolz-traurig verließen wir das Turnier.

Was für eine schöne neue Erfahrung, was sich so außerhalb meines bisherigen Dunstkreises in der Beachvolleyballszene so abspielt. Wir Dahlewitzer sollten diese Entwicklung nicht verpassen!

Kerstin Neubauer
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