14.01.2012
Ludwigsfelder TTC 2 – SV Blau-Weiß Dahlewitz 9:9
Dass dieses Spiel spannend werden würde, ahnte man. Aber dass diese Begegnung in der Ludwigsfelder Halle alles bot, was ein Krimi nicht besser kann, dies muss man erwähnen. Beide Mannschaften traten in stärkster Besetzung an. Dahlewitz mit Karanikolas, der für Polster spielt und Ludwigsfelde mit Göbel, der aus der 1. Mannschaft zur Verstärkung geordert wurde um den drohenden Abstieg zu verhindern. Die Doppel gingen ausgeglichen aus. In der ersten Einzelrunde setzte sich Ludwigsfelde schon mit drei Siegen ab. Nur Martinowski konnte den Ehrenpunkt für Blau-Weiß gegen Göbel holen. Die zweite Runde verlief remis. Diesmal holten Stein und Karanikolas hinten die Punkte. Somit eine 6:4 Führung für Ludwigsfelde. Die Spannung wurde dann durch einen Feueralarm im Gebäude weiter erhöht. Alle mussten schnellstens die Halle verlassen und auf dem Bürgersteig den ankommenden Feuerwehren zusehen. Nach circa 30 Minuten ging das Tischtennis spielen weiter. Dann kamen die Blau-Weißen mit drei Siegen wieder ran, wobei der Sieg von Stein über Göbel eine positive Überraschung darstellte. Somit vor der letzten Runde 7:7. Nach 8:7 Führung für Ludwigsfelde holten Gläser und Martinowski mit ihren Siegen die 9:8 Führung für Dahlewitz. Somit musste das letzte Spiel zwischen Stein und Ryndin über Sieg oder Unentschieden für Blau-Weiß entscheiden. Stein konnte das Spiel mit klugen Ideen erfolgreich gestalten und führte überraschend 2:0 nach Sätzen. Auch im dritten Satz hatte er schon den Matchball, aber gab den Satz noch mit 11:13 ab. Die beiden folgenden Sätze gingen dann 11:9 und wieder 13:11 für den Ludwigsfelder aus, der damit das insgesamt verdiente Unentschieden für Ludwigsfelde schaffte. Die Punkte für Dahlewitz holten: Martinowski 3,5; Gläser 2; Stein 2; Karanikolas 1,5.
A. Polster







