16.10.2011
SV Frankonia Wernsdorf II – SV Blau-Weiß Dahlewitz II 3:2
Siegesserie zerrissen! – Blau-Weiß mit zwei Gesichtern
Erster Dämpfer für Dahlewitz. In einem kuriosen Spiel dominiert wie so oft Blau-Weiß von Anfang an das Spielgeschehen und ging verdient durch Marcel Risse mit 1:0 in Führung. Zur Verteidigung der Frankonia ist zu sagen, dass sie die ersten 20 Minuten in Unterzahl spielten und sich mit 10 Mann zunächst vorwiegend auf die Defensive konzentrierten.
Als der elfte Mann dann auch im Spiel war, ergaben sich mehr Räume für Blau-Weiß, da Wernsdorf ein wenig aus der Defensive ging. Allerdings fanden die Gastgeber nie richtig ins Spiel. So kam es, dass Marco Kunis das 2:0, zehn Minuten vor der Pause markieren konnte. Wernsdorf konnte sich zudem bei der Schiedsrichterin bedanken, da diese zwei glasklare Elfmeter den Gästen verweigerte.
In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Spiel. Dahlewitz wie schon so oft nach der Halbzeitpause, spielte schlafmützig und schwelgte scheinbar wieder in den Gedanken des sicheren Sieges. Diese Leichtfertigkeit nutze Wernsdorf mit ihrer jetzt ziemlich aggressiven und offensiven Spielweise aus. Zwei lange Bälle auf die rechte Abwehrseite von Dahlewitz, brachten zwei Tore in 5 Minuten. Immer wieder rannte Wernsdorf über ihre linke Angriffsseite auf den Kasten von Florian Bogs an. Dahlewitz versuchte erst spät wieder gegenzuhalten und kam zu der einen oder anderen Chance, doch mit einem schnellen Konter 15 Minuten vor Schluss, schaffte Wernsdorf den Siegtreffer. Mit Wille und Kampfgeist holte sich die Frankonia somit die letztendlich verdienten 3 Punkte.
Fazit
Unnötige Niederlage für Blau-Weiß, aber wer es nicht schafft 90 Minuten das gleiche Niveau abzurufen hat einen Sieg nicht verdient. Viele sollten sich hinterfragen und nachdenken warum die zweite Halbzeit wie so oft verpennt wurde. Zudem hatte an dem Tag die angesetzte Schiedsrichterin einen unterirdischen Tag erwischt. Viele Fehlentscheidungen, einige sogar spielentscheidend und sehr arrogantes Auftreten sorgten zu Recht für Dahlewitzer Unmut zum Ende des Spiels.
K. Albrecht









