01.10.2011
SC Trebbin – SV Blau-Weiß Dahlewitz 32:34
Im dritten Auswärtsspiel gab es das erste Derby der Saison. In der letzten Saison gab es kurz vor dem Saisonende eine unglücklich 30:31 Niederlage, die aber damals schon keinen mehr interessierte. Die Ausgangssituation heute war jedoch eine ganz andere. Sowohl Trebbin als aus wir waren jeweils mit zwei Siegen in die junge Saison gestartet. Am dritten Spieltag musste also wieder einer des Führungstrios Punkte lassen. Den erste Aufreger gab es schon vor Spielbeginn, die angesetzten Schiedsrichter waren nicht erschienen, also einigte man sich auf das Heimschiedsrichtergespann, die dankenswerter Weise einsprangen. Es entwickelte sich eine unterhaltsame erste Halbzeit die bis zur 20. Minute beim Stande von 12:12 ausgeglichen verlief. Ausgeglichen insofern das beide Mannschaften reihenweise gute Chancen nicht nutzten. Nach 22 Minuten konnten wir uns dann endlich bis zur Halbzeit auf 17:13 absetzen.
In der Halbzeit wurden Schwachpunkte angesprochen und die Maßgabe ausgegeben nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, was bedeuten würde, eine gute Halbzeitführung zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder abzugeben. Gesagt – getan und doch nicht zugehört. Genau das was wir vermeiden wollten trat ein. Nach jeweils 7 Angriffen stand es 18:18. Ungenaue Zuspiele in der Vorwärtsbewegung führten zu gezielten Gegenstößen der Trebbiner, die ihre Chance sahen und zu diesem Zeitpunkt auch nutzten. Es entwickelte sich ein spannendes und körperintensives Derby, dass bis zum Spielstand von 31:31 den Zuschauern einiges an Nerven abverlangte.Wie ich schon immer wieder sagte, wir sind Menschen die Spaß am Handball haben und Menschen machen halt Fehler. Diese Fehler waren es, die Trebbin lange im Spiel hielten.
Zum Ende der Partie gelang es uns dann dennoch eine Schüppe drauf zulegen und uns zwei Minuten vor Schluss mit zwei Toren abzusetzen. Diesen Vorsprung konnten wir bis zum Schluss beim Stande von 34:32 halten.
Fazit
Trebbin hat lange und gut dagegen gehalten, wir haben uns das Leben lange Zeit selber schwer gemacht und am Ende verdient aber auch mit dem erforderlichen Quentchen Glück gewonnen. Dank an die eingesprungenen Schiedsrichter die ihre Sachen ordentlich gemacht haben und Dank an unsere Fans die uns wie immer toll unterstützt haben.
Jetzt kommt der Pokal und dann geht es weiter mit Senftenberg, Massen, Cottbus II und Eisenhüttenstadt. Wir wollen weiter nach vorne und oben schauen damit wir alle eine spannende und schöne Saison erleben können. 6:0 Punkte sind in drei Auswärtsspielen von uns geholt worden ein toller Start und mal ehrlich wen interessiert das Torverhältnis.
D. Ernemann







