03.04.2011
Berliner Halbmarathon
Sommerlicher Auftakt beim Berliner Halbmarathon
Das sommerlich warme Wetter mit Temperaturen um 25 Grad Celsius am ersten Aprilwochenende war einfach herrlich, wurde aber von den Teilnehmern am Berliner Halbmarathon mit geteilter Freude registriert. Schließlich muss sich der Organismus erst wieder an die warmen Temperaturen gewöhnen. Eine derartige Belastung über 21 km auf Berlins Straßen, die zusätzlich aufgeheizt sind durch die zig-tausenden schwitzenden Leiber um einen herum, ist nicht ohne. Aber wenigstens musste man – zumal bei der Startzeit 10:45 Uhr – vorher nicht frieren, schließlich kennt dieser Wettbewerbs (selbsterlebt) durchaus auch Schneetreiben und Temperaturen knapp über Null – April eben.
So hieß es dann also sicherlich nicht nur für die vier Dahlewitzer, eventuelle Träume von einer neuen Bestzeit zu vergessen und lieber sicher ins Ziel zu kommen. Tatsächlich waren auch alle vier länger als zwei Stunden unterwegs, Burkhard in erster Linie, weil er seine Irina begleitete. Detlef hat Rosi ebenfalls begleitet, allerdings nur bis zum Start. Danach fuhr er zum Wittenbergplatz, um die Dahlewitzer nach gut der Hälfte der Strecke anzufeuern und war selbstverständlich noch vor dem Zieleinlauf zurück, um auch auf den letzten Metern nochmal Mut zuzusprechen. Wer selbst läuft, weiß, wie gut es tut, am Straßenrand ein bekanntes Gesicht zu sehen …
Mit Start und Ziel auf der Karl-Marx-Allee ist der ehemalige Berliner Friedenslauf sozusagen an seine Wurzeln zurückgekehrt. Die breite Trasse sorgte auch bereits nach dem Start für vergleichsweise ungehindertes Laufen, was bei solchen Massenevents – 25.500 Teilnehmer waren am Start – durchaus nicht selbstverständlich ist. Und hatte man nach 21.1 km Sightseeing die Zieleinlaufgasse passiert, die Medaille, Wasser, Tee und Bananen und schließlich seinen Kleiderbeutel wieder in Empfang genommen (sich zwischendurch vielleicht auch noch beim alkoholfreien Bier angestellt), fiel auch die Anspannung, die mit solchen Großereignissen unweigerlich verbunden ist, so langsam wieder ab. Die Anstrengung in den Beinen wirkt immer noch ein bisschen nach, aber der Rest vom Sonnensonntag bot genügend Gelegenheit, nicht an die müden Knochen zu denken.
M. Splittgerber| Strecke | Name | AK | Zeit in h | Platz AK | Platz m/w |
|---|---|---|---|---|---|
| 21,097 km | Martina Splittgerber | W 45 | 2:03:45 | 301 | 1645 |
| 21,097 km | Irina Strobach | W 45 | 2:08:00 | 400 | 2168 |
| 21,097 km | Burkhard Strobach | M 50 | 2:08:00 | 1056 | 9140 |
| 21,097 km | Rosi Bohm | W 55 | 2:14:48 | 126 | 3093 |









