07.11.2010

Märkischer BSV Belzig – SV Blau-Weiß Dahlewitz 20:33

Spielszene

(Foto: H. Granzow)

Mein lieber Scholli, schön, dass wir da alle ohne ernsthafte Verletzungen wieder raus gekommen sind. Ich habe in vielen Jahren des aktiven und passiven Handballs schon viel erlebt, aber das, was uns gestern in Belzig geboten wurde, war schon sehr grenzwertig. Das Spiel lief über 0:2, 3:6, 7:11 zu einer absolut verdienten 18:10 Führung unserer Jungs. Das Spiel schien eigentlich von Anfang an klar zu sein, Belzig bemüht, aber völlig harmlos. Wir jedoch bemüht und effektiv. Hinten stand unsere Abwehr meistens sicher um einen starken Stefan Bombich und vorne wurde druckvoll gespielt und leichte Tore gemacht. Auch nach der Halbzeit das gleiche Bild. Nach 40 Minuten führten wir mit 10 Toren und spätestens da hätte auch jedem Belziger klar sein müssen „Der Drops ist aber so was von gelutscht“. Leider gibt es wie in jeder Sportart aber immer wieder Leute, die einfach nicht wissen, was Sport bedeutet – nämlich Spaß und Freude!

Ich möchte hier ausdrücklich nicht die ganze Belziger Mannschaft als unsportlich bezeichnen. Aber liebe Belziger, ihr solltet Eure „Mannschaftskollegen“ vielleicht etwas mehr in den Griff bekommen. Aus Nickeligkeit und spielerischem Unvermögen ein ganzes Spiel lang nur noch auf den Körper des Gegners gehen und als Krönung zum Ende des Spiels einem Spieler von hinten die Beine wegtreten. Das gehört nicht zum Handball.

Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir Lämmer sind. Wir spielen hart, aber versuchen fair zu bleiben, auch wenn das nicht immer gelingt. Nach dem Spiel sieht man sich ins Auge und sagt, okay das war es bis zum nächsten Mal. Wenn aber fast die ganze Mannschaft einem „Spieler“ nach dem Spiel den Handschlag verweigert, dann sollte man sich an dessen Stelle schon mal Gedanken machen.

Der sportliche Teil der zweiten Halbzeit ist schnell gesagt: Endstand 20:33 für uns. Sicherlich hätte man höher gewinnen können, aber man zeigte wieder einmal, dass genug Potential in unserer Truppe steckt. Kompliment an meine Mannschaft, dass man auf diese „dummen Spielchen“ nur selten eingestiegen ist und man souverän und als Sieger die Halle verlassen hat.

D. Ernemann

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