09.10.2010

Sonne und Wein – Genuss pur in Sachsens Weinberge

Elbtal-Weinlauf über 12 km (Foto: J. Achterberg)

Schöner hätte es nicht sein können: Meißen hat seine Gäste zum 7. Elbtal-Weinlauf wieder einmal verwöhnt – mit Sonnenschein, schöner Landschaft, mit Weinproben und kleinen kulinarischen Häppchen von Schmalzstullen über sächsiche Kartoffelsuppe bis hin  zum selbst gebackenen Kuchen. Liebevoll gestaltete Verpflegungsstände erwarteten die 3.000 Teilnehmer. Kein Wunder, dass das Startkontingent bereits nach drei Tagen  – wohl bemerkt im Dezember letzten Jahres – ausgeschöpft war! Die Dahlewitzer hatten diesmal rechtzeitig geplant und für den Lauf, an dem sie bereits zweimal teilgenommen hatten, noch sechs Sportfreunde aus Melle begeistert.

Bereits am Freitagabend wurde im Festzelt für Stimmung gesorgt. Der Weinlauf am Samstag verdient seinen Namen fast nur zum Teil, möchte man meinen – ein Großteil der Teilnehmer sind Wanderer und Nordic Walker. Zu recht, denn wer in Eile diese wunderschöner Strecke durch die Weingüter an den Elbhängen um Meißen absolviert, verpasst einfach zu viel!

Detlef und Heike – einschließlich Familie und Hund – sind deshalb auf der 12 km-Strecke gewandert. Rosi und Martina und die Sportfreunde aus Melle hatten sich für die 17 km entschieden. Eine offizielle Zeitnahme gibt es bei diesem Lauf nicht. Sportfreund Johannes aus Melle ließ es sich dennoch nicht nehmen, seine persönliche Brutto- und Nettozeit zu stoppen. Netto-Laufzeit von 2:10 h sind schon ein gemütliches Tempo, brutto – also einschließlich Weinproben und Landschaft genießen – waren es beachtliche 7:10 h. Rosi und Martina hatten die Strecke mit weniger langen Pausen in vier Stunden geschafft und konnten den 12-km-Wanderern auf dem Elbe-Radweg noch ein Stück entgegen gehen, so dass die Einkehr am letzten Verpflegungspunkt gemeinsam erfolgte.

Der Wochenendausflug klang am Sonntag noch mit einer Wanderung im Lößnitztal aus. Vom Spitzhaus hoch über Radebeul konnte man noch einmal durch die hier terassenförmig angelegten Weinberge gehen, bevor es zurück nach Hause – bzw. für die Montagsheimfahrer weiter zum Schloss Moritzburg ging.

M. Splittgerber

Zur Fotogalerie