01.08.2010
11. USEDOMER-BEACHCUP 2010
Am letzten Juli-Wochenende waren unsere Volleyballer am Karlshagener Ostsseestrand beim Usedomer-Beachcup (www.usedom-beachcup.de). Um es vorwegzunehmen: Es war für alle ein tolles Erlebnis, beim Turnier der Rekorde mitzuspielen – der Usedomer Beachcup ist der offiziell anerkannte GUINNESS-WORLD-RECORD – Largest BeachVolleyballTourname.
Nachdem im vergangenen Jahr schon Christian Haase und Helmut Kautge gestartet waren, traten in diesem Jahr auch Thomas Grau, Ulf Janzen, Kerstin Neubauer und Evelyn Schobelt bei den Quadros an. Am Freitagabend wurden die Zelte aufgebaut und es ging zum Strand, um die 78 Volleyballfelder (in Dreierreihen!) in Augenschein zu nehmen. Bei der Come-Together-Party mit Livemusik kamen wir in die richtige Stimmung für dieses außergewöhnliche Event.
Vom Veranstalter sehr gut organisiert konnte am Samstag ein deftiges Frühstück direkt vor Ort eingenommen werden. Gut gestärkt begannen dann auch schon ab 9 Uhr die Vorrundenspiele. Wir waren völlig überrascht, als angekündigt wurde, dass nach Hallen- und nicht nach Beachregeln gespielt wird. Das irritierte uns. Bei hochsommerlichen Temperaturen und ungeübt im Umgang mit dem kräftigen Ostwind wurden die Spiele mit dem Schlachtruf: „Zu faul zum Sterben“ gespielt. Mit Unterstützung unserer mit angereisten Fans fanden wir langsam unsere Form und konnten Sätze und Spiele gewinnen. So kamen wir in der Vorrunde immerhin auf den 4. Platz von 6 Mannschaften, obwohl durchaus mehr drin gewesen wäre. Christian und Helmut kämpften indessen im 2er Männer- Baechcup hart. Im A Cup hatten Sie allerdings in ihrer Gruppe keine Chance.
Am Sonntag ging es dann erneut ins Getümmel mit weit über 1.000 Aktiven. Wir trafen nicht nur Helmut und Hasi wieder – da die Quadrospiele nun ganz in ihrer Nähe ausgetragen wurden – sondern auch befreundete Volleyballer aus Blankenfelde und Ludwigsfelde. Unsere Männer spielten nun im C Cup weiter. Hier konnten sie sich in ihrer 5er Gruppe deutlich steigern und sind mit einem dritten Platz nur knapp an den Finalspielen im KO-Modus gescheitert.
Das Quadro-Team konnte erfolgreich mit 3 gewonnenen Spielen in den Sonntag starten. Dann zog sich der Tag doch noch in die Länge – viele Stunden gab es keine Spiele, dafür Sonne und Meer satt. Wir sahen spannende Wettkämpfe. Leider endete unser letztes Spiel nach 18:00 Uhr, wie der Samstag begonnen hatte: Es wurde schwach begonnen, dafür aber stark nachgelassen. Schade, denn ab dem 35. Platz gab es ein Preisgeld, welchen wir mit dem 36. Platz von 96 Mannschaften knapp verfehlten.
Fazit: Es bleiben viele unvergessliche Eindrücke von diesem außergewöhnlichen Wochenende. In das Endspiel gegen die amtierenden Weltmeister Brink/ Reckermann sind wir dann doch nicht gekommen, aber im Heimreisegepäck befanden sich nicht nur eine Menge Ostsseesand, sondern auch Bräune und Salz auf der Haut.
Kerstin Neubauer








