13.06.2010
Wir war’n dann mal weg
Und zwar nach Wandlitz. Genauer gesagt in der Jugendherberge. Zum dritten Mal waren die Volleyballer mit Kind und Kegel zum Familienwochenende.
Am Freitag trafen sich die 16 Teilnehmer bei hochsommerlichen 31°C und bezogen die Zimmer. Nach dem Abendbrot wurde den anderen Jugendherbergsteilnehmern (fast nur Teenies) gezeigt, wie man Volleyball spielt. Aber weder Feld noch Netz konnte unseren Ansprüchen genügen. Der Tag klang am Lagerfeuer mit idyllischem Blick auf den Wandlitzsee aus. Alle Dahlewitzer waren gut vorbereitet und hatten nebst Getränken und Knabberzeug auch Holz dabei. Allerdings löschte der besorgte Herbergsvater gegen 23:00 Uhr die Glut. So beschlossen wir, über den längst verschlossenen Zaun zu steigen (was fast allen gelang), um ein Mitternachtsbad zu nehmen. Dann wurde es wie jedes Jahr die Nacht der langen Nächte.
Trotzdem waren am Samstag alle pünktlich beim Frühstück. Nicole hatte hervorragend recherchiert und so konnte die Radtour um den Liepnitzsee starten. Ein wenig orientierungslos fuhren wir erst einmal in der Gegend herum, um dann im „Dachsbau“ bei Bier und Latte den weiteren Weg festzulegen. Als nächste Etappe wurde Ützdorf festgemacht. Die Gruppe mußte sich dann allerdings schnell trennen, da ein Fahrrad mit plattem Reifen ausfiel und nichts anderes übrig blieb, als auf ein Wechselrad vom Verleih zu warten.
Die Fahrt führte malerisch am Liepnitzsee entlang. Kurzentschlossen nahmen wir die Fähre zur Insel. Die Nachzügler konnten noch rechtzeitig über die Touränderung informiert werden, nur unseren Schnellfahrer Ulf hatten wir an Ützdorf verloren. Aber schließlich fand auch er zu uns zurück und so stärkten wir uns auf der Insel mit Bouletten und Würstchen. Anschließend setzten wir den Rundweg fort und gelangten nach etwa fünf Stunden zur Ausleihstation. Das Wetter war mit etwa 20 °C und wenigen Regentröpfchen ideal zum Radwandern.
Nach Kaffee und Nachmittagsschläfchen in Wandlitz grillte Ulli für alle. Wir hegten die Vermutung, dass es von der Jugendherberge nur 1 Brötchen je Zimmer gab und „organisierten“ dann Brot vom Speisesaal.
Nahtlos wechselten wir zum Lagerfeuer, um drohender Unterhopfung vorzubeugen und wenigstens einige Stunden etwas vom Feuer vor der Löschaktion zu haben. Das restliche Holz wurde von unseren Feuermeistern Evy und Marlies aufgelegt. Erneut hatten wir einen gemütlichen Abend bei guten Gesprächen, Fotoshooting bei Sonnenuntergang, Tanz um das Feuer und Abbaden im Dunkeln (dieses Mal ging es verlustfrei ab). Bei 12°C am Sonntagmorgen wurde ein gutes Frühstück mit Ei und Kuchen genossen, bevor alle die Heimreise individuell antraten.
An Doreen ein herzliches Dankeschön für die organisatorische Abwicklung mit der Jugendherberge im Vorfeld und vor Ort. Nun machen wir uns für das nächste Ziel Gedanken.
K. Neubauer








