21.03.2010
SV Blau-Weiß Dahlewitz – SV Union Bestensee II 3:2
Eine gute Stunde reicht zum Sieg.
Jedoch waren die 3 Punkte danach noch gefährdet.
Bei Fritz Walter Wetter und schlechten Platzverhältnissen begann das Spiel recht ausgeglichen. Im Gegensatz zum Spiel gegen Glienick verschliefen die Dahlewitz die Anfangsphase dieses Mal nicht. Nach etwa 15 Minuten wurden die Gastgeber stärker und spielten sich einige Möglichkeiten heraus. Leider wurden nacheinander viele Freistöße aus guter Position vergeben (Böhm, Noderer, Rehdes). Die verdiente Führung erzielte Kevin Schiebeck nach einer kämpferischen Vorarbeitet von Frank Noderer. Letztgenannter köpfte auch das 2:0, nach einem lang getretenen Freistoß von Rico Meier und krönte damit eine starke 1. Hälfte. Kapitän Norman Klinger musste schon in der 1. Halbzeit mit einer Platzwunde am Kopf (wurde mit 3 Stichen genäht) ausgewechselt werden.
Das Trainerduo war zur Pause zufrieden. Spielerisch sicherlich nicht schön anzusehen, aber das Ergebnis und die kämpferische Leistung bis dato stimmten.
In der 2. Halbzeit erwischten die Blau Weißen wieder den besseren Start. Martin Beyendorf spielte einen Pass im Sechzehner zu Frank Noderer, welcher regelwidrig an der Annahme gehindert wurde. Der Schiedsrichter sah diese Situation nicht und ließ weiterspielen. René Böhm stand dafür goldrichtig und vollendete mit einem Schlenzer ins linke obere Eck zum 3:0. Die Dahlewitzer ließen sich nach diesem Tor leider zu sehr fallen, wodurch die Gäste aus Bestensee etwas die Oberhand gewannen.
Durch 2. Standardsituation kamen sie noch auf 2:3 heran. Die Zuordnung in der Blau-Weißen Abwehr sah dabei nicht gut aus, wobei beim 1. Tor ein klares Foul voraus ging.
Erik Gabelmann traf zwischenzeitlich den Querbalken und Christian Risse sah im Überzahlspiel (3 gegen 1) die besser positionierten Mitspieler nicht, wodurch der knappe Vorsprung noch hätte weiter ausgebaut werden können.
Fazit
Am Ende noch mal Glück gehabt, da Bestensee auch noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich kurz vor Schluss hatte. Diese 3 Punkte waren besonders wichtig, um weiterhin in der Spitzengruppe mitzumischen. Ziel für die nächsten Spiele sollte es sein, eine deutliche Führung wie in diesem Spiel zu halten oder noch auszubauen. Über eine klare Niederlage hätte sich nämlich die Mannschaft von Bestensee nicht beschweren dürfen.
Aufgebot
Wendland, Meier, Philipp, Wilde, Rehdes (Wild), Klinger (Risse), Gabelmann, Schiebeck, Beyendorf, Böhm, Noderer (Jaenicke)
R. Böhm










