02.09.2006

14. Dahlewitzer Waldcross

Obwohl der Dahlewitzer Waldcross im Jahr 2006 bereits seine 14. Auflage erlebte, hatte er viel von einer Premiere an sich: Zum einen hatten die Veranstalter vom SV Blau-Weiß schon ein bisschen „Lampenfieber“, ob am neuen Veranstaltungsort im Natursportpark Blankenfelde auch alles so klappen würde wie bisher. Zum anderen waren die Sportfreunde vom BC Fortuna Blankenfelde, die den Natursportpark gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverein Teltow Fläming betreiben, tatsächlich bis zur letzten Minute damit beschäftigt, Dusch- und Umkleideräume sowie die Außenanlagen für die erste Sportveranstaltung auf dem dortigen Gelände herzurichten.

Bei sommerlichem Wetter konnten dann insgesamt 137 Teilnehmer zum Wertungslauf im EMB Erdgas Cup begrüßt werden. Sie wurden pünktlich um 10 Uhr vom Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow Ortwin Baier auf die landschaftlich schöne, aber – wie vielfach bestätigt wurde – durchaus anspruchsvolle Strecke am Naturschutzgebiet „Ehemaliger Blankenfelder See“ geschickt. Dabei absolvierten 42 Läufer die Distanz über 12,7 km und 40 Sportler die 8,5 km lange Strecke. Die Resonanz auf der erstmals angebotenen Walkingrunde war mit 5 Teilnehmern dagegen geringer als erwartet. Besonders freute sich der Veranstalter aber über die 47 Schülerinnen und Schüler auf der 4,3 km-Runde. Mit Christopher Held (M 13) und Cindy Fröbel (W 10) kamen die beiden Gesamtsieger vom zahlenmäßig am stärksten vertretenen MTV Wünsdorf. Andrea Danne (W 40) von Rot-Weiß Thyrow gewann ungefährdet die Frauenkonkurrenz über 8,5 km; Fabian Klatt (M 16/17) von der LLG Luckenwalde erreichte über diese Distanz ebenfalls eine sehr gute Siegerzeit. Bei den Männern benötigte Karl Heinz Wild (M 50) vom LT Rangsdorf für die 12,7 km lediglich 47:22 Minuten und war damit nicht zu schlagen. Kerstin Fischer aus Dahlewitz erreichte als schnellste Frau über die lange Strecke das Ziel. Erstmals seit langem kamen die Teilnehmer fast ausschließlich aus dem Landkreis Teltow Fläming, offensichtlich war die ebenfalls schnelle Konkurrenz aus Berlin und Potsdam bei anderen Laufveranstaltungen am Start.

Die Dahlewitzer haben sich alle Mühe gegeben, das Flair ihrer Veranstaltung mit musikalischer Umrahmung, Moderation und abschließender Tombola vom Sportplatz am Rangsdorfer Weg in den Natursportpark zu tragen. Insgesamt können sie wohl ein positives Resümee ziehen. Auch die freundlichen Helfer vom DRK hatten bei ihrem Einsatz lediglich einen Wespenstich zu verarzten. Die Jüngsten haben die Kletterspinne auf dem Spielplatz eingeweiht und sich dort die Zeit bis zur Siegerehrung vertrieben. Wahrscheinlich wird es also im nächsten Jahr eine Neuauflage im Natursportpark geben, der bis dahin sicher noch mehr Gestalt annehmen wird.

M. Splittgerber